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Heimatt [DK/NO]

Gerade einmal etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit dem der Däne Magnus Grilstad mit seiner Band Heimatt das von den Kritikern gelobte Debütalbum „With You I Will Dance …“, veröffentlicht hat. Der Sound der Band wurde als „mitreißender Folkpop“ (eclipsed) gelobt, das Album als „herrlich antreibendes Folk-Pop-Debüt, das stilistisch gut in das hochkarätig besetzte Spannungsfeld zwischen Arcade Fire und Mumford & Sons passt“ (Intro).

Nun melden sich Heimatt („heimwärts“ auf Neo-Norwegisch) mit der neuen Single „The Sound of Light“ zurück – dem ersten Vorboten aus dem kommenden zweite Album „The Greatest Story“, das im Oktober in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheint. Und darauf hat sich nicht nur die Bandbesetzung geändert, sondern auch ein deutlicher Wandel im Sound vollzogen.

Als Grilstad das Projekt Heimatt 2014 startete, ging es ganz schnell: Sechs Monate nach der ersten Bandprobe wurde das Booking für das Roskilde Festival bestätigt. Nach drei Jahren mit über 100 Shows in ganz Europa, u.a. auf renommierten Festivals wie dem Orange Blossom Special und dem Reeperbahn Festival, entschied sich Magnus dann für eine Auszeit. Nachdenken, evaluieren, wieder Motivation für Heimatt fassen und entscheiden in welche Richtung es von nun an gehen soll stand derweil auf der Tagesordnung.
Seit dem hat sich musikalisch einiges verändert. Ursprünglich konstituiert als ein modernes Indie/Folk Projekt, nimmt die Musik von Heimatt auf „The Greatest Story“ mittlerweile mehr elektronische und poppige Züge an ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Gerade dieser organische, manchmal gekonnt theatralische Sound zeichnet Heimatt von Beginn an aus. Auf dem neuen Album verfeinern die Dänen ihr Gespür für eingängige Pop-Melodien allerdings deutlich.

Dieser neue Einschlag lässt sich nun in der ersten Singleauskopplung „The Sound Of Light“ spüren: Mit frischem Wind durchfließt diesen Song der große Poppathos, doch im Herzen bleibt seine Musik immer noch der ganz eigene kantige Indierock. Magnus Grilstad selber dazu:

„Die letzten drei Jahre waren eine verrückte und lange Reise, musikalisch wie auf einer menschlichen Ebene, denn ich bin erwachsen geworden und habe die Mitzwanziger-Grenze überschritten – deshalb musste sich etwas in der Musik verändern. Ich fühle ganz deutlich, dass ich mich mittlerweile besser ausdrücken kann – The Sound of Light ist ein gutes Beispiel dafür, was die Fans auf dem kommenden Album erwarten können. Dieses ist poppiger und tanzbarer, während die Melancholie immer noch tief verwurzelt ist. In The Sound of Light singe ich für mich: Der Track handelt von nicht immer ganz richtigen oder nachvollziehbaren Entscheidungen, aber mein eigenes Leben kommt immer noch an erster Stelle, auch wenn ich dadurch manchmal Personen, die mir was bedeuten, verletze.“