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Grapell [SWE]

Das schwedische Duo Grapell hat bereits 2016 mit ihrer „Love Chambers“ EP ein besonderes Soul/Pop-Erlebnis veröffentlicht und mit Stücken wie „Arrow“ groovige Rhythmen mit eingängigen Melodien und gefühlvollen Vocals gemischt. Mit über 5 Millionen Streams, einer Premiere bei Radiolegende Zane Lowe und einem Vergleich mit Rhye und Sade, kann man sicher sein, dass sich hier etwas Großes ankündigt. Nun erscheint im Herbst ihr Debütalbum „Crier“, auf dem sie beweisen, wie sich moderner, poppiger Indie anhören kann: souverän und elegant, wie auch leichtfüßig!

Simple but sophisticated arrangements underpin romantic, soulful ballads…“ – When You Motor Away

Bereits die erste Singleauskopplung „No Longer Free“ unterstrich in welche Richtung es gehen wird: eine perfekte Dosis eines smoothen und unprätentiösen Indie Soul. Laut Emil Erstrand und Nils Nygårdh ist der Track ihr kraftvollster bisher und hebt ihren eigenen Sound auf eine neue, musikalisch reifere und energische Ebene. Mit „We Can Only Blame Ourselves“ dagegen schlagen Grapell die leisen Töne an und präsentieren eine starke Ballade. Der Sound ist etwas reduzierter und kleiner gehalten, trotzdem verliert der Song nicht ein Stück des typischen Grooves und der Soulelemente, die noch auf „Love Chambers“ so wunderbar zusammengearbeitet haben. Gerade die mit Emotionen geladenen Melodien und Erstrands hohe Stimme verleihen dem Stück einen immensen Wiedererkennungswert.

a strong contender of the smoothest thing you’ll hear all year“ – Stereogum

So zeigen die Schweden auch mit ihrer nächsten Singleveröffentlichung „Heartbreaker“, wie vielschichtig sie sich in ihrem Genre bewegen und ganz unaufgeregt einen äußerst warmen Sound produzieren. Die Symbiose aus Orgel, Gitarre und die starke Kopfstimme lassen hier diesen ganz besonderen Vibe entstehen. Genau diese Stimmung durchstrahlt „Crier“ wie ein goldiger Herbsttag, den man nicht missen möchte. Grapell sind auf dem besten Weg, diesem Jahr ihren Stempel aufzudrücken.