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Babybird [UK]



Zwischen 1995 und 2000 war Stephen Jones BABYBIRD. Ein Songwriter, der nach seinem weltweiten Durchbruch mit „You`re Gorgeous“ (1996) und nicht weniger als 8 weiteren Top 40 Chartplatzierungen in UK über zwei Millionen Platten verkaufte. Wenn Stephen Jones die letzten Jahre nicht mit mannigfachen Soundtrackkompositionen und diversen Soloprojekten beschäftigt gewesen wäre, könnte man das neue Album “Between my Ears There’s Nothing But Music” durchaus als ein Comeback bezeichnen. Zweifellos ist es das erste “richtige” BABYBIRD Album seit “Bugged” und den fantastischen Festivalauftritten der Band in Reading und Leeds im Sommer 2000. Allerdings wird jeder Fan beim Hören der neuen Stücke augenblicklich merken, dass es Babybird definitiv gelungen ist, die Lücke zwischen 2008 und den vorigen Arbeiten Stephen Jones’ zu schließen: von der entwaffnenden Intimität seiner frühen Lo-Fi Alben über die bekannten BANYBIRD Hits wie “With the likes of the F-Word”, ”Bad old man” und “You’re so Gorgeous” bis zu der bewegenden Filmmusik, welche er in den letzten Jahren schrieb. Zusammen mit dem Gitarristen und langjährigem Kollaborationspartner Luke Scott und dem Schlagzeuger Rob Gregory nahm Stephen Jones das neue BABYBIRD Album in London, einem gemieteten alten Häuschen in Norfolk und zeitweise sogar in einer absolut möbelfreien Villa irgendwo bei Pisa auf. Nach über zwei Jahren des Herumfeilens und dem Zurechtstutzen von drei 80-Minuten CDs auf Albumlänge, ist das Ergebnis das bis dato wohl wortgewaltigste und vor allem das ausdrucksstärkste Album von BABYBIRD. Aus seiner Erfahrung als Romanschriftsteller, u.a. ”The Bad Book” und “Harry and Ida Swap Teeth”, nahm Stephen Jones die Erkenntnis mit, dass es beim Schreiben eines guten Buches darauf ankommt gerade das Unnötige wegzulassen. So hat er bei seinem neuen Album auch umsomehr darauf geachtet, sich mit den Songthemen so prägnant wie nur möglich auseinanderzusetzen. “Mit Musik ist das so”, findet er, “ob das nun ein Lied oder ein Soundtrack ist, Du musst es sofort lieben, dieses ganze Gerede von wegen “Das musst Du ein paar Mal hören” ist doch Schwachsinn. Wahr ist allerdings, dass man, wenn man sich mal ein Stück weit von den üblichen Klischees der Musikbranche entfernt, und etwas Ungewöhnliches macht, sofort kritisiert wird”. Auch das Schreiben von Filmmusik war in den letzten Jahren großer Teil seines Lebens, so hat er z.B. den Soundtrack zum 2004 veröffentlichten “Blessed-Kinder des Teufels”, in dem Heather Graham die Hauptrolle spielt, komponiert. Aber obwohl die Filmmusik Karriere eine fortlaufende ist, wird Jones sich hauptsächlich auf Babybird konzentrieren, mit allem was dazu gehört, Live Dates und Promotion für sein Album.
Er lacht, “Bis vor ein paar Monaten wussten wir nicht einmal auf welchen Label die CD herauskommen sollte, wir stolpern einfach so oft, aber immer genau dann wenn ich gedacht habe, alles ist aus, passte irgendwie wieder eins zum anderen. So ist das irgendwie bei uns: Wenn Du schon denkst, jetzt ist alles zu Ende, kommt etwas anderes auf Dich zu das passt.”

 

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Reviews

„Vielfältigster, gewitzter Pop,...“

Rolling Stone

 

„....langweilig wird hier beim x-ten Hören gar nichts.“

WOM

 

„Das Album ist das erste von Babybird seit acht Jahren, und zugleich das beste, was Stephen Jones je veröffentlicht hat.“

Notes

 

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